Nervenkitzel am Arbeitsplatz

Nicht das mein Leben oder die Arbeit bei ScanBull langweilig wären, aber so ein bisschen Nervenkitzel ist doch mal ganz nett. Und aus dem Grund habe ich überlegt, wenn ich schon gucke, wie die QuickCap so funktioniert mache ich das Gleiche doch mal mit der ScanWare. Die Software ist vermutlich etwas komplizierter, weil sie echtes 3D erstellt, aber wie gesagt, ein wenig Nervenkitzel im Arbeitsalltag kann bestimmt nicht schaden.

Ich sehe mich schon verzweifeln, weil das Modell hinterher krumm und schief ist und ich keine Ahnung habe wieso. Und auch niemand anders wird sich das erklären können. Ich hab da ungeahnte Talente. Vor ein paar Monaten habe ich nämlich durch Zufall eine höhere Version eines Programms installiert, ohne dies zu wollen und ohne eigentlich Rechte zum Installieren auf dem Computer zu haben.  Es ist also alles möglich – nicht nur mit der ScanWare.

Und da das ja alles echte 3D Modelle werden sollen, muss ich natürlich auch einen Scan haben oder machen, auf dem es eine 2. Achse bzw. auch eine 3. Achse gibt. Sonst wird das mit dem 3D schwierig. Ist ja kein richtiges 3D wenn ich das Objekt nur von rechts nach links oder so drehen kann.

Das wird mit Sicherheit etwas schwieriger, die anderen Achsen zu scannen. So viel Erfahrung habe ich ja dann auch noch nicht mit Produktscans. Aber was tue ich nicht alles für diesen Blog. So können nämlich andere aus meinen Fehlern lernen, sofern ich sie denn mache. Und ich habe ja den unbestrittenen Vorteil, dass im Büro genug Leute rumlaufen, die mir helfen können.

Dann werde ich mich mal mutig in das Experiment ScanWare stürzen und dann hoffentlich beim nächsten Post schon die ersten Erkenntnisse und Ergebnisse haben.

 

Magisch

Ganz klar, wer ein mit der ScanWare bearbeitetes Produkt zum ersten Mal auf dem Bildschirm sieht, hält das vielleicht tatsächlich für Magie. Oder man ist zumindest sehr fasziniert.

Wieso? Wer schon verschiedene Produkte im Internet gesehen hat, hat mit Sicherheit feststellen müssen, dass diese Produkte meist nur als verschiedene Fotos von allen Seiten zu betrachten sind. Unter Umständen hat man auch mal den einen oder anderen Film, in dem das Produkt sich um eine Achse dreht. Meist einmal in die Runde von links nach rechts. Die ScanWare macht es jedoch möglich, dass das Produkt automatisch in einem Film von allen Seiten gezeigt wird. Und anschließend kann man das Produkt auch noch selbst hin und her bewegen.

Faszinierend ist das insofern, als das man das Produkt aus wirklich jeder möglichen Perspektive sehen kann. Also von links, rechts, oben, unten, seitlich, schräg und was es sonst noch für Richtungsbezeichnungen gibt. Der Blogger hat eine Rechts-Links-Schwäche, aber auch hier gilt: alle  Richtungen sind eben alle.

Weil man das Produkt ja nun auch noch selbst drehen kann, sind die meisten Leute geradezu kindlich davon fasziniert. Irgendwie übt das einen ganz besonderen Reiz aus, auch wenn man das Produkt theoretisch schon von allen Seiten gesehen hat. Aber vielleicht hat man ja was übersehen… Oder womöglich funktioniert das Drehen und Wenden beim 3. oder 4. Mal anders…

Deshalb finden wir, dass ScanWare ein magisches Programm ist. Wer oder was so eine Faszinationskraft auf Menschen haben kann, muss einfach magisch sein. Bei Harry Potter traf das schließlich auch zu und der hat wirklich Jung und Alt fasziniert und begeistert.

Die ScanWare hat zwar vorrangig eher einen praktischen Nutzen, schließlich sollen die gescannten Produkte vernünftig präsentiert werden, aber ein bisschen Spielerei sorgt doch immer für langfristigere Begeisterung des Kunden. Egal aus welcher Branche oder welches Alter.

 

Echt?

Was ist die Realität? Erstmal natürlich das, was wir sehen. Aber was ist mit dem, was wir nicht direkt sehen, was aber real ist? Nehmen wir zum Beispiel die Bilder und Berichte über den Hurrikan ‘Irene’. Mit gekriegt haben wir hier in Deutschland nicht viel davon, außer über die Nachrichten in diversen Medien. Ist das deshalb unecht? Und wieso eigentlich diese vielen Fragen?

Die ScanWare wird immer mit echtem 3D in Verbindung gebracht. Irgendwie hat das zu der Überlegung geführt, ob ein am Computer erstelltes 3D Objekt den überhaupt echt sein kann. Es existiert ja nur in der virtuellen Welt des Internets. Oder in einem 3D Film oder ähnlichem.

Wieso also echtes 3D?

Die Idee dahinter ist, das ein mit einem 3D Scanner eingescanntes Objekt mit der ScanWare nachbearbeitet werden kann. Oder vielmehr kann das Objekt verbessert werden. Texturen werden übernommen und wer sich geschickt anstellt, kriegt nachher ein fehlerloses 3D Produkt, das seinem realen Original in nix nachsteht.

Man Kann also einfach behaupten, die ScanWare erstellt echt aussehende Objekte in 3D. Und das ist dann folglich echtes 3D. Genau wie die Bilder von Kriegen oder Naturkatastrophen aus dem Fernsehen. Die sind real, aber die wirkliche Realität ist wahrscheinlich doch etwas anders.

Ein reales Objekt wird immer anders sein als der 3D Gegenpart. Aber wir geben unser Bestes um diesen Unterschied so gering wie möglich zu halten. Und dabei ist nicht zuletzt die ScanWare eine große Hilfe.